Newsletter-Adressen mit Twitter gewinnen
Von Karsten Büttner
Twitter ist ein Micro-Blogging-Dienst, der es seinen Nutzern
erlaubt, Kurznachrichten mit maximal 140 Zeichen zu versenden und
von anderen Nutzern zu empfangen. Eine Programmierschnittstelle
ermöglicht es zudem, dass verschiedene Dienste an Twitter gekoppelt
werden können. Der Aufwand für Sie als Newsletterbetreiber ist denkbar
gering: Sie richten ein Twitter-Konto ein und nutzen nun die Möglichkeit
der Kurzmitteilungen, um auf Ihre Newsletterinhalte hinzuweisen.
Vorab sei noch eine Warnung mit auf den Weg gegeben. Wer Twitter
als reinen Verkaufs- oder Werbekanal versteht, wird wahrscheinlich
enttäuscht werden. Wenn Ihr Newsletter eine reine Produktschau
ist, wird Twitter als "Newsletter-Reichweiten-Verlängerung"
nur sehr bedingt tauglich sein.
Dennoch konzentrieren wir uns hier auf das Thema Reichweite verlängern
und neue Adressaten finden:
1.
Sie posten Ihre Betreffzeile des Newsletters und verlinken auf Ihre
Online-Version Ihres Newsletters.
2. Unter jedem Ihrer Newsletter-Artikel (oder Produkte) haben Sie
das Twitter-Symbol hinterlegt und hinter diesem wiederum einen Link,
mit dem jeder, der ein Twitter-Konto hat, Ihren Artikel einfach
weiterreichen ("tweeten") kann.
Das Wichtigste hierfür: Neben jedem Artikel sollte direkt ein Eintrageformular
für den Newsletter stehen. Sie können Twitter auf mehrere Arten
nutzen, um Adressen zu generieren. Der hinterlegte Link sieht dann
etwa so aus:
http://twitter.com/home?status=RT:@newsletternews+Wie+Sie+Teleseminare+im+Online-Marketing+nutzen+http://tinyurl.com/ybw6zja
3. Bevor Sie Ihren Newsletter aussenden, veröffentlichen Sie einen
beziehungsweise im Verlauf eines Tages mehrere Tweets, die auf die
neue Ausgabe Ihres Newsletters hinweisen und zum Abonnement auffordern.
4. Mit der Twitter-Begrüßungsnachricht schicken Sie auch einen Link
zu Ihrem Newsletterabonnement. Eine Begrüßungsnachricht
können Sie zum Beispiel mit Socialoomph anlegen. Der Vorteil:
Sie können automatisch rotierende Versionen erstellen und entsprechend
auf unterschiedliche Landeseite verlinken. Wenn Sie nun noch beim
Newsletter-Eintrageformular ein verstecktes Feld einbauen, in dem
Sie die Herkunft des Newsletter-Abonnenten vermerken, können
Sie mit der Zeit lernen, wie Ihre Leser "ticken".
Nebenbei: Eine Reihe von Newsletter-Versandlösungen, zum Beispiel
Inxmail oder Silverpop, automatisieren den Prozess des "Going Social".
Allerdings: Die Zahl der Beiträge in Twitter ist hoch und die Wahrscheinlichkeit,
dass Ihr Hinweis bei einem einmaligen Posten gesehen wird, klein.
Dieser Nachteil wird aber aufgewogen durch zwei Umstände:
1. werden interessante Inhalte weitergereicht ("re-tweetet").
2. gibt es Zusatzwerkzeuge für Twitter, mit denen Sie die Verweise
auf Inhalte terminieren und wiederholen können.
Beispiele für eine Termin- und Verweisverwaltung:
http://socialoomph.com, http://hootsuite.com
Weitere Wege, wie Sie E-Mailadressen generieren können, erfahren
Sie in unserem kostenlosen E-Mailkurs "10
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der-newsletter-experte.de
Karsten Büttner
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